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12.08.2026 | Theaterhaus Jena

Marialy Pacheo Trio & Rasha Nahas

Konzert

Foto: © Christoph Worsch
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Infos zur Veranstaltung

Die kubanische Pianistin und Komponistin Marialy Pacheco zählt zu den herausragenden Stimmen des zeitgenössischen Jazz. Aufgewachsen in Havanna und musikalisch tief in den afro-kubanischen Traditionen verwurzelt, verbindet sie virtuos lateinamerikanische Rhythmen mit Elementen der modernen Jazz-Musik. Dass Pacheco 2012 als erste Frau den renommierten Montreux Jazz Piano Solo Wettbewerb gewann, bedeutet viel mehr, als es diese Erwähnung vermuten lässt: Nur wenige Pianistinnen schaffen es, sich in dieser Szene überhaupt einen Namen zu machen. Keine andere Frau erhielt jemals zuvor diesen Preis. Seit die Ausnahmekünstlerin Kuba 2005 verlassen hat, entstanden sage und schreibe zwölf Alben unter ihrer Feder. Die Musik klingt dabei keineswegs nach Pflichtprogramm oder Karriereplan, sondern nach Neugier, Energie und einer großen Erzählfreude – mal kraftvoll und mitreißend, mal fein verspielt und berührend. Auch ihr neustes Werk RELOAD verkörpert diese besondere musikalische Identität – noch ausgereifter und noch bewegender. Eine verstärkende Wirkung für das Herzensprojekt aus lateinamerikanischer Musik und Klassik erzeugen ihre Begleiter: die kolumbianischen Musiker Juan Camillo Villa und Miguel Altamar am Bass und am Schlagzeug. Auch diese Musikerin schlägt mit ihrem aktuellen Werk ein neues Kapitel auf: die in Berlin lebende palästinensische Künstlerin Rasha Nahas. Die Sängerin, Komponistin, Multiinstrumentalistin und Schauspielerin veröffentlicht in diesem Jahr ein neues Album – ein Projekt, das als ihr bislang ambitioniertestes und vielschichtigstes gilt. Doch auch ohne das baldige Release gibt es viel über sie zu erzählen. Aufgewachsen ist Rasha Nahas in der israelischen Hafenstadt Haifa. Die Stadt, mit einer Mischung aus industriellem und akademischem Charakter, entfaltet sich an den Hängen des Karmelgebirges bis zur Mittelmeerküste – ein außergewöhnlicher Rahmen aus Bergen und Meer, der auch ein außergewöhnliches Stadtbild mit sich bringt. Haifa wurde oft als Beispiel für ein vergleichsweise friedliches Zusammenleben unterschiedlicher Gemeinschaften beschrieben – und ist zugleich ein Ort voller Höhen und Tiefen, nicht nur geografisch. Genau in diesem Spannungsfeld liegen die Wurzeln von Rasha Nahas’ künstlerischer Identität. Wie ihre Heimat, ist auch ihre Musik von Kontrasten geprägt: von Brüchen und Übergängen, von Intensität und feinen Zwischentönen, von Höhen und Tiefen - und von bedingungsloser Schönheit und Liebe. Ihre genreübergreifenden Werke begeistern mit kraftvollem E-Gitarren-Sound, Rock, Folk und bemerkenswert starker Lyrik. Wir freuen uns auf das Eintauchen in Klang, Emotion und Ausdruck: intensiv, authentisch und vieles andere - außer gewöhnlich.

Einzel-Termine

Mi, 12.08.2026

Adresse

Schillergässchen 1, 07745 Jena

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