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14.01.2024 - 10.03.2024 | Deutsches Nationaltheater

Ariadne auf Naxos

Bühne

Foto: © Candy Welz
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Infos zur Veranstaltung

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2020 in der Kategorie »Regie Musiktheater«. Der reichste Mann der Stadt gibt einen geselligen Abend, der nach Kunst und Unterhaltung mit einem Feuerwerk beendet werden soll. Die angeheuerten Künstler*innen könnten unterschiedlicher nicht sein: Während sich Zerbinetta mit ihrem Anhang auf eine lustige Tanzmaskerade einstimmt, treffen die Opernsänger*innen letzte Vorbereitungen für die Tragödie »Ariadne auf Naxos«. Kurz vor Veranstaltungsbeginn wird der Plan überraschend geändert: »Ariadne« und die Maskerade sollen gleichzeitig gezeigt werden! Spontan müssen sich die Künstler*innen miteinander arrangieren, Tragödie mit Komödie und Todessehnsucht mit Lebenslust kreuzen. Dabei offenbaren sich nicht nur Gegensätze, denn je näher sich die Truppen kommen, desto deutlicher wird, dass sie auch Gemeinsamkeiten haben. Martin G. Berger, der am DNT bereits »Candide« inszenierte, setzt das im Stück geforderte ›Gleichzeitig Spielen‹ in die Tat um. Der Regisseur lädt das Publikum zu einer opulenten Zeitreise ins Jahr 1916, Uraufführungsjahr von Strauss‘ und Hofmannsthals Oper, ein. Mit Überraschungen im ganzen Haus lässt er die Zuschauer*innen so humorvoll wie tiefgründig ins Innenleben von Zerbinetta, Ariadne, Harlekin und Co. blicken. Gekoppelt mit dem satten Strauss-Klang der Staatskapelle unter Dominik Beykirch präsentiert das Ensemble eine mitreißende »Ariadne« - so plastisch und lebendig, wie sie selten erlebt werden kann. Treten Sie ein ins Haus des reichen Mannes, in dem zwischen rauschender Party und hoher Kunst die Frage verhandelt wird, wie wir uns ausdrücken, leben und lieben wollen! Für seine fulminante Inszenierung, deren erste Premiere im März 2020 pandemiebedingt die einzige Vorstellung blieb, wurde Berger mit dem Deutschen Theaterpreis DER FAUST ausgezeichnet. In der Kategorie »Regie Musiktheater« überzeugte die Jury sein »intelligentes Verwirrspiel, das vom Dadaismus bis ins Herz unserer heutigen Gesellschaft reicht und Raum lässt für Jazzmusik, Operettenparodien, ein feministisches Manifest, den Stummfilm, Genderfragen und vieles mehr«.

Einzel-Termine

So, 14.01.2024
Do, 25.01.2024
Sa, 03.02.2024
So, 10.03.2024

Adresse

Theaterplatz 2, 99423 Weimar

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